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Leuchtturm

Leuchtturm für QuinScape
Open Government: Barrierefreie Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Kooperation von BIK@work mit der Dortmunder QuinScape GmbH besteht seit April 2010. Das IT-Unternehmen hatte zum Jahresbeginn die Open-Source-Initiative OpenSAGA gestartet. SAGA steht für "Standards und Architekturen für e-Government-Anwendungen" und beschreibt Standards, Technologien und Methoden für den Einsatz von Informationstechnik in Bundesbehörden. Als zentrale Aspekte von OpenSAGA nannte in einem BIK@work-Interview QuinScape-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Biskup „Barrierefreiheit, Sicherheit und mobile Anwendungen“. QuinScape setzt auf die BIK@work-Kompetenz bei der Umsetzung barrierefreier IT-Lösungen.

Foto: Dr. Thomas Biskup

Dr.-Ing. Thomas Biskup,
QuinScape

Die Zusammenarbeit mit BIK@work sei wichtig für den Ausbau unserer diesbezüglichen technischen Stärken, so Dr.-Ing. Biskup. Und: „Dazu veranstalten wir regelmäßige gemeinsame Workshops und Beratungsgespräche. Außerdem verstärken wir unsere Beratungskompetenz für unsere Kunden dadurch, dass wir auf den äußerst erfahrenen BIK-Beraterpool zurückgreifen können.“ (Interview mit Dr.-Ing. Thomas Biskup siehe: http://www.bik-work.de/aktuelles/lesen/osi.html)

Inzwischen ist das Unternehmen mit der Plattform OpenGovernment Suite OGS einen großen Schritt weitergegangen. Sie basiert auf OpenSAGA und soll den Dialog zwischen Kommunen und Bürgern ermöglichen. OpenGovernment Suite OGS gewährleistet zudem die interne barrierefreie Nutzung innerhalb öffentlicher Verwaltungen und hilft, Arbeitsplätze behinderter Menschen ein Stück weit sicherer zu machen.

Auf der BIK@work-Fachtagung „Barrierefreie IT am Arbeitsplatz“ am 2. und 3. Februar 2012 wird Dr.-Ing. Biskup die IT-Entwicklung vorstellen und das BIK@work-Team wird das Engagement von QuinScape mit einem „Leuchtturm“ würdigen.

„Transparenz, Partizipation und Kollaboration“: Diese drei Ziele stehen für QuinScape im Zentrum der Planungen für webbasierte OpenGovernment-Entwicklungen. „Barrierefreiheit wird in einem besonderen Maße eine wichtige Rolle spielen, da alle Bürger die Möglichkeit haben müssen, sich an politischer Meinungsbildung und -findung sowie ihrer Umsetzung in geeignetem Maße zu beteiligen“, erklärte Geschäftsführer Dr.-Ing. Biskup.  Vom 8. bis 9. November in Berlin konnte er bei der Veranstaltung „Moderner Staat 2011“ die Plattform schon einmal präsentieren. „Kommunen bietet sich nun erstmals die Möglichkeit, mit überschaubaren Mitteln in Richtung Government 2.0 zu gehen – modular, ausbaufähig und investitionssicher“, so Biskup.

Die Anwendungen sind vielfältig. Sie reichten von einem Rathausinformationssystem über die Bereitstellung kommunaler Daten für neue Geschäftsmodelle (Open Data) bis hin zu Anwendungen für die Kommunikation mit Bürgern zu Themen wie Budgetplanung, Gewerbegebiet und Stadtteilplanung.

Um Menschen, die ganz selbstverständlich Social Media wie Twitter, Facebook und andere nutzen, für den Austausch zu gewinnen, sei es notwendig „für einen nahtlosen und barrierefreien Kommunikationsfluss zu sorgen“, gleichzeitig Erwartungen an moderne technische Umsetzung des Web 2.0 zu erfüllen. Wie das geschehen kann, welche technischen Anforderungen zu erfüllen sind, über diese und andere Fragen zur Umsetzung von Open Government kann mit QuinScape-Geschäftsführer  Dr.-Ing. Thomas Biskup in einem Workshop am 3. Februar auf der BIK@work-Fachtagung diskutiert werden.