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Dokumentation veröffentlicht BIK@work-Fachtagung 2012 in Text und Bildern

Am 2. und 3. Februar 2012 fand in Hamburg die BIK@work-Fachtagung mit dem Titel "Barrierefreie IT am Arbeitsplatz" statt. Nun liegt die Dokumentation der Tagung im Print- und PDF-Format vor. Mit der Fachtagung endete die Projektförderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Der Tagungsreader dokumentiert Grundsatzreferate, Arbeitsergebnisse der acht Workshops sowie die BIK@work-„Leuchtturmprojekte“. 

Titelblatt des Tagungsreaders.In Workshops und im Plenum der Fachtagung konkretisierten die rund 230 Teilnehmenden Forderungen der Verbände behinderter Menschen, die ganz im Zeichen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stehen. Einigkeit bestand darin, dass für eine „inklusive Arbeitswelt“ noch viele Voraussetzungen zu schaffen sind. Eine Voraussetzung ist das Vorantreiben der barrierefreien Informationstechnik in den Arbeitsstätten. Anstelle nachträglicher Arbeitsplatzanpassungen wird Barrierefreiheit von vornherein gefordert. Die Dokumentation der Fachtagung gibt diese Ergebnisse der Fachdiskussionen im Detail wider. Einigkeit bestand in der Einschätzung, dass der Umsetzung des inklusiven Ansatzes der BRK noch viel zu oft die Ansicht entgegensteht, dass IT-Barrieren ein individuelles Problem behinderter Menschen sei. Darum müssen noch deutlich mehr Arbeitgeber für eine inklusive IT-Gestaltung gewonnen werden.

Während sich die Arbeit der Projekte BIK I und II auf die Förderung der Barrierefreien Informationstechnikverordnungen in Bund und Ländern, auf den Aufbau von BIK-Beratungsstellen, Dienstleistungen für Internetanbieter und
-agenturen und auf die Entwicklung des BITV-Testverfahrens konzentrierte, fokussierte BIK@work auf Angebote für Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen.

In der Zeit von September 2009 bis einschließlich Februar 2012 haben im Rahmen von BIK@work rund 1.800 Schlüsselpersonen an 120 Workshops und anderen Veranstaltungen teilgenommen. Damit hat das Projekt einen wichtigen Beitrag zur qualifizierten Bewusstseinsbildung im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) geleistet.

Ungefähr 50 private und öffentliche Arbeitgeber sind durch die Projektarbeit, z. B. mit zahlreichen qualitätssichernden Tests, erreicht worden. Ein Projektziel war es, 15 Partner für „Leuchtturm-Projekte“ zu gewinnen, in denen exemplarisch die barrierefreie IT auf den Weg gebracht werden sollte. Auf der BIK@work-Fachtagung konnten die „Leuchttürme“ an die Projektpartner überreicht feierlich überreicht werden.
Weitere wichtige Ergebnisse der Projektarbeit sind u. a. die Weiterentwicklung des BITV-Tests und dessen Anpassung an die BITV 2 / WCAG 2.0 sowie der Aufbau eines 95plus-Kreises mit bedeutenden Agenturen.

Mit den Dienstleistungen haben Blinden-und Sehbehindertenverbände ein wichtiges Politikinstrument entwickeln können, mit dem kompetent Arbeitgeber und betriebliche Interessenvertretungen bei der barrierefreien IT-Gestaltung unterstützt werden können. Außerdem wurde inzwischen ein BIK-Prüfverbund etabliert, der die BIK-Dienstleistungen für die Qualitätssicherung von Internetangeboten weiter betreibt.

Mit der dokumentierten Fachtagung geht nun das dritte BIK-Projekt „Barrierefrei informieren und kommunizieren am Arbeitsplatz (BIK@work)“ zu Ende. Die BIK@work-Dienstleistungen werden aber weiterhin, allerdings kostenpflichtig, angeboten.

Weitere Informationen BIK-Dienstleistungen:


Fachtagung im Überblick

Dokumentation der Tagung

Den Tagungsreader (PDF, 3 MB) können Sie herunterladen oder sich das Tagungsheft per Post schicken lassen.

Bitte senden Sie eine E-Mail mit Ihrer Adresse unter Verwendung des Stichwortes "Tagungsreader" an uns.