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04. Mai 11

Größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel
BIK@work auf der SightCity in Frankfurt

Am Mittwoch, den 4. Mai 2011, beginnt in Frankfurt im Sheraton Hotel am Flughafen die SightCity, Deutschlands größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr mit 4.000 Besucherinnen und Besuchern haben die Veranstalter die Ausstellungsfläche in diesem Jahr vergrößert und auf zwei Etagen ausgedehnt. BIK@work ist selbstverständlich auch dabei: Am Donnerstag, den 5. Mai 2011, informieren Projektleiter Karsten Warnke und Berater Wolfgang Haase über barrierefreie Informationstechnik am Arbeitsplatz. Karsten Warnke: „Wir wollen unser Projekt vorstellen und aufzeigen, welche Unterstützung wir Arbeitgebern bieten können, damit auch blinde und sehbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Hilfsmitteln barrierefrei die IT-Anwendungen an ihrem Arbeitsplatz nutzen können.“ Wesentliche Barrieren, die die gleichberechtigte Teilhabe an der innerbetrieblichen Kommunikation erschweren, sind unzugängliche PDF-Dokumente. Deshalb bietet BIK@work Seminare auch für blinde und sehbehinderte Beschäftigte an, um sie in die barrierefreie Gestaltung von PDF-Dokumenten einzuführen.   mehr zu: Größte Fachmesse für Blinden- und Sehbehinderten-Hilfsmittel - BIK@work auf der SightCity in Frankfurt

 

14. März 11

Sigrid Meißner im Gespräch mit BIK-Koordinator Karsten Warnke
BIK@work will "Türme" zum Leuchten bringen

Sigrid Meißner: BIK@work "baut" neuerdings (virtuelle) Leuchttürme. Wir kennen Leuchttürme an den Küsten als Seezeichen für Schiffe. Was sind BIK-Leuchttürme? Karsten Warnke: Projekte wie BIK@work sind zeitlich befristet und haben begrenzte Kapazitäten. Sie sollen Pilotcharakter haben. Deshalb ist es wichtig, einige Projektpartner zu gewinnen, die exemplarisch die barrierefreie Informationstechnik-Gestaltung auf den Weg bringen. Das sind unsere Leuchtturmprojekte.   mehr zu: Sigrid Meißner im Gespräch mit BIK-Koordinator Karsten Warnke - BIK@work will "Türme" zum Leuchten bringen

 

09. März 11

BIK@work Know-how für DBSV-Serviceangebot
Mit DaTABuS ins barrierefreie Hotel

Vielleicht haben blinde oder sehbehinderte Reisende auch noch etwas freie Zeit, wenn sie beruflich unterwegs sind. Dann könnte ein neuer alternativer Reiseführer für sie hilfreich sein. Ab sofort findet man unter www.databus.dbsv.org Ausflugsziele, Ausstellungen, Restaurants, Unterkünfte und Veranstaltungsangebote, die beispielsweise mit speziellen hilfreichen Audios, Infos in Blindenschrift, Tastobjekten, qualifizierten Assistenzangeboten oder Orientierungshilfen und Leitsystemen aufwarten.   mehr zu: BIK@work Know-how für DBSV-Serviceangebot - Mit DaTABuS ins barrierefreie Hotel

 

11. Januar 11

Die elektronische Akte:
Richter Stark: "Ich sehe große Chancen für behinderte Mitarbeiter"

Auf dem EDV-Gerichtstag im vergangenen September in Saarbrücken hat sich das Projekt "NeFa" vorgestellt. Sein selbstgesetzter ehrgeiziger Anspruch: Den Richterarbeitsplatz der Zukunft entwickeln. "NeFa" ist ein gemeinsames Projekt der niedersächsischen und hessischen Justiz, das eine neue modulbasierte Justizsoftware entwickelt, mit der in naher Zukunft die elektronische Akte das Papier ersetzen soll. Profitieren sollen von der elektronischen Aktenführung, von den Möglichkeiten der Vernetzung Richterinnen und Richter, Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger. Bei der Vorstellung auf dem EDV-Gerichtstag war das Interesse der Juristinnen und Juristen groß, auch wenn es noch Jahre dauern wird, bis die neue Fachanwendung in allen Justizbereichen läuft. BIK@work interessiert sich für die barrierefreie Gestaltung der Arbeitsplätze und sprach darüber mit dem Vorsitzenden Richter am Landgericht Frankfurt am Main, Herrn Detlef Stark.   mehr zu: Die elektronische Akte: - Richter Stark: "Ich sehe große Chancen für behinderte Mitarbeiter"

 

16. Dezember 10

Projekt D115
Eine barrierefreie IT-Lösung in Hamburg

Die Idee: Mehr Service für Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt: D115. Unter der bundesweit einheitlichen und kostenpflichtigen Telefonnummer 115 sollen Beschäftigte von Servicecentern Anfragen möglichst umfassend beantworten, durch Zuständigkeiten von Ämtern und Behörden führen, eventuell erforderliche Anträge per E-Mail verschicken. Im März 2009 startete das über zwei Jahre angelegte Pilotprojekt in einigen Modellregionen, denen sich nach und nach weitere Regionen angeschlossen haben und noch anschließen werden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird viel abverlangt. Den Hörer am Ohr, im Kontakt mit den Kunden müssen sie schnell und kompetent den Weg zu den verlangten Informationen finden. Die bisherigen Telefonzentralen in den Behörden sollen dadurch überflüssig werden. Diese Telefonzentralen waren traditionelle Arbeitsplätze für blinde und sehbehinderte Menschen. Sie sind speziell ausgebildet und mit Hilfsmitteln ausgestattet. Es stellt sich nun die Frage: Können sie auch in den neuen Servicecentern mit ihren nichtbehinderten Kolleginnen und Kollegen mithalten? Ist die Informationstechnik auf einem Stand, der ihnen Barrierefreiheit garantiert, mit der sie am Arbeitsleben im Sinne der Behindertenrechtskonvention (BRK) der Vereinten Nationen (UN) teilhaben können? Die BRK fordert "Inklusion", d.h. die Anpassung der Strukturen an die individuellen Bedürfnisse behinderter Menschen, statt der Anpassung der behinderten Menschen an die vorhandenen Strukturen. Die Informationstechnik ist barrierefrei, wenn sie für behinderte Menschen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar ist (Behindertengleichstellungsgestz § 4). BIK@work hat sich im telefonischen HamburgService umgesehen und gut ausgestattete und barrierefreie Arbeitsplätze vorgefunden.   mehr zu: Projekt D115 - Eine barrierefreie IT-Lösung in Hamburg

 

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