Navigation

Darstellung anpassen

Service-Menü

Funktionen

Suche



Inhalt

Leuchttürme

Leuchttürme werfen ein weites Licht. Unsere Projektpartner haben sich auf den Weg gemacht, ihre innerbetriebliche Informationstechnik barrierefrei zu gestalten. Das BIK@work-Team hat sie dabei unterstütz. 15 Fallstudien haben wir beispielhaft dokumentiert.
Auf unserer Fachtagung am 2. Februar 2012 haben wir das Engagement unserer Partner mit der Überreichung von Leuchttürmen gewürdigt.
Wir wollen Sie ermuntern, sich den Vorbildern anzuschließen - gern mit unserer Kompetenz.


Leuchtturm Klinikum der Universität München
Barrierefreiheit gehörte von Beginn an zu den Zielen im Projekt“

Die Zusammenarbeit mit dem Klinikum der Universität München ist wie die mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) der Kooperation mit der PSG in der bayerischen Hauptstadt zu verdanken. Im vergangenen Jahr wurden Entwickler und Online-Redakteure in Workshops geschult. Die PSG hat Tests durchgeführt. Die Mitarbeiter der Abteilung MIT (Medizinisch-Administrative Informationstechnologie) sind mit großem Engagement dabei, Internet und Intranet barrierefrei zu gestalten. Jürgen Primbs, Leiter des Teams „Informationsmanagement“, erläutert im BIK@work-Interview die Arbeitsschritte. Das BIK-Team würdigt die Arbeit mit einem Leuchtturm.   [mehr] zu: Leuchtturm Klinikum der Universität München - „Barrierefreiheit gehörte von Beginn an zu den Zielen im Projekt“

 

Leuchtturm Justizprojekt „NeFa“
Pilotbetrieb schon weitgehend barrierefrei

Genau vor einem Jahr stellte BIK@work das Projekt „NeFa“ vor. Darunter ist ein gemeinsames Projekt der niedersächsischen und hessischen Justiz zu verstehen, das sich das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, den Richterarbeitsplatz der Zukunft zu entwickeln. „Die elektronische Akte“ soll in naher Zukunft das Papier ersetzen. BIK@work hatte den Vorsitzenden Richter am Landgericht Frankfurt am Main, Detlef Stark, nach Chancen und Risiken für blinde und sehbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Gerichten gefragt. Seine Antwort war: „Ich sehe große Chancen für die Beschäftigung behinderter Menschen.“ Inzwischen ist das Projekt „NeFa“ ein ganzes Stück weiter gekommen.   [mehr] zu: Leuchtturm Justizprojekt „NeFa“ - Pilotbetrieb schon weitgehend barrierefrei

 

Der Berliner Bär fängt an zu „leuchten“
Die Hauptstadt-Verwaltung plant die Übernahme der BITV 2 des Bundes

Zunächst lag der Fokus der Aktivitäten zur Barrierefreiheit auf dem Stadtportal www.berlin.de, dessen Onlineredaktion bei der Berliner Senatskanzlei angesiedelt ist. Das BIK-Team hatte schon 2002 Beratungen und zahlreiche BITV-Tests sowie Entwicklerworkshops durchgeführt. Das Berliner Stadtportal wurde schrittweise zugänglicher. Grundlage für diese Arbeiten ist der „Internet-Styleguide der Berliner Verwaltung“, der auch für das Intranet gilt. Er nimmt Bezug auf konkrete Zugänglichkeitsanforderungen. Wie so oft, so war auch in Berlin das Internet das Eingangstor für die später folgende Unterstützung bei der barrierefreien Intranetgestaltung der Landesverwaltung. Aufgrund der Komplexität kam die Umsetzung der Barrierefreiheit des verwaltungsinternen Intranets (Senats- und Bezirksverwaltungen) nur langsam voran. Im Rahmen des Projektes BIK@work wurde dann die Zusammenarbeit mit der zuständigen Senatsverwaltung für Inneres und Sport intensiviert. Außerdem konnte der damalige BIK-Berater Carsten Kaul ab 2009 neue Kontakte zur Landes- und Senatsverwaltung knüpfen.   [mehr] zu: Der Berliner Bär fängt an zu „leuchten“ - Die Hauptstadt-Verwaltung plant die Übernahme der BITV 2 des Bundes

 

Der „Post-Leuchtturm“
Impulse, Erfolge und Hindernisse

Die Zusammenarbeit des BIK-Teams mit Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Post DHL besteht schon viele Jahre. Karsten Warnke, der Projektleiter von BIK@work, ist selbst „Postler“. So war es ihm eine Herzensangelegenheit, die Barrierefreiheit der Informationstechnik im Konzern voranzutreiben. Von der Zusammenarbeit mit dem „gelben Riesen“ hat auch das BIK-Team profitiert. Es erhielt immer wieder wertvolle Impulse für die Projektarbeit.   [mehr] zu: Der „Post-Leuchtturm“ - Impulse, Erfolge und Hindernisse

 

Leuchtturm HamburgService
Vorbildliche Software schafft Arbeitsplätze für behinderte Menschen

Unter der bundesweit einheitlichen und kostenpflichtigen Telefonnummer 115 können Bürgerinnen und Bürger Anfragen an die Verwaltung richten. Telefonagentinnen und -agenten in Servicecentern sollen diese möglichst umfassend beraten und durch Zuständigkeiten von Ämtern und Behörden führen. Eventuell erforderliche Anträge können per E-Mail verschickt werden. Als die Servicecenter eingerichtet wurden, war die Befürchtung groß, dass blinde und sehbehinderte Menschen arbeitslos werden könnten, wenn sie ihre Jobs in den Telefonzentralen verlieren. Der „Telefonische HamburgService“ zeigt, dass sogar neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.   [mehr] zu: Leuchtturm HamburgService - Vorbildliche Software schafft Arbeitsplätze für behinderte Menschen

 

Leuchtturm Hamburg
Viele kleine „Leuchtfeuer“

Hamburg. Das ist Hafen, Wasser. Da wird es wohl auch Leuchttürme geben? Aber klar! Zwei BIK@work-Leuchtturmpartner haben wir bereits dokumentiert. Das Statistikamt Nord und den NDR Hamburg. Mit dem „Telefonischen HamburgService“ kommt noch ein ganz besonderer Leuchtturm aus der Hansestadt dazu. Aber wie sieht es innerhalb der Hamburger Verwaltung aus?   [mehr] zu: Leuchtturm Hamburg - Viele kleine „Leuchtfeuer“

 

Leuchtturm für QuinScape
Open Government: Barrierefreie Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern

Die Kooperation von BIK@work mit der Dortmunder QuinScape GmbH besteht seit April 2010. Das IT-Unternehmen hatte zum Jahresbeginn die Open-Source-Initiative OpenSAGA gestartet. SAGA steht für "Standards und Architekturen für e-Government-Anwendungen" und beschreibt Standards, Technologien und Methoden für den Einsatz von Informationstechnik in Bundesbehörden. Als zentrale Aspekte von OpenSAGA nannte in einem BIK@work-Interview QuinScape-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Biskup „Barrierefreiheit, Sicherheit und mobile Anwendungen“. QuinScape setzt auf die BIK@work-Kompetenz bei der Umsetzung barrierefreier IT-Lösungen.   [mehr] zu: Leuchtturm für QuinScape - Open Government: Barrierefreie Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern

 

„Das ist ein Prozess, der nie endet!“
DVBS-Geschäftsführer Michael Herbst zu Aufgaben der Zukunft

Seit 95 Jahren gibt es den Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) schon. Dem DVBS gehören bundesweit mehr als 1000 Mitglieder an, die trotz ihrer Behinderung selbstbestimmt leben und beruflichen Erfolg haben wollen. Sie sind in lokalen Gruppen und in 13 Fachgruppen für Ausbildung, diverse Berufe und den Ruhestand engagiert. Der Verein bietet Fortbildungen, Informationen und in seinem Textservice u. a. Fachliteratur auf CDs und im DAISY-Format an. Die Vereinszeitschrift „horus – Marburger Beiträge zur Integration Blinder und Sehbehinderter“ erscheint viermal im Jahr in Schwarzschrift, Blindenschrift und als „horus digital“ auf CD. Der DVBS ist, wie auch der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV), Projektträger von BIK@work. Da muss es selbstverständlich sein, auch in der Vereins-Geschäftsstelle in Marburg für die Arbeitsplätze der Beschäftigten barrierefreie Informationstechnik einzusetzen. Der Weg zu BIK@work-Schulungen ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht weit. BIK@work-Beraterin Regina Oschmann hat ihr Büro in der Geschäftsstelle in Marburg. Für sein langjähriges Engagement erhält der Verein jetzt einen „Leuchtturm“.   [mehr] zu: „Das ist ein Prozess, der nie endet!“ - DVBS-Geschäftsführer Michael Herbst zu Aufgaben der Zukunft

 

Hessischer Rundfunk auf gutem Weg zur Barrierefreiheit
Ein „Leuchtturm“ für das Engagement der Schwerbehindertenvertretung

Der Hessische Rundfunk (hr) ist nach dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) die zweite ARD-Anstalt, die von BIK@work mit einem „Leuchtturm“ auszeichnet wird. Im hr engagiert sich die Schwerbehindertenvertretung seit langem für Barrierefreiheit in der Informationstechnik und arbeitet daran, Entscheidungsträger und Entwickler für das Anliegen zu sensibilisieren. Vor allem die stellvertretende Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen im hr, Sabine Lohner, macht sich dafür stark. Sie ist zuständig für die Bereiche Information, Kommunikation und Software und nimmt gern die Unterstützung des BIK@work-Beratungsteams in Anspruch.   [mehr] zu: Hessischer Rundfunk auf gutem Weg zur Barrierefreiheit - Ein „Leuchtturm“ für das Engagement der Schwerbehindertenvertretung

 

Leuchtturm Statistikamt Nord
Ein klares Signal: Jeder Einzelne zählt!

Als Hartmut Hövelmann mit 40 Jahren vollständig erblindete, brach für ihn eine Welt zusammen. Der langjährige Mitarbeiter des Statistikamtes Nord in Hamburg fürchtete, auf irgendeinen uninteressanten Arbeitsplatz abgeschoben zu werden. Doch Kolleginnen und Kollegen hielten zu ihm, seine Vorgesetzten wollten ihn nicht fallen lassen. Das IT-Referat suchte nach einer Lösung. Ein Arbeitskreis wurde eingeladen, das Integrationsamt beteiligt. Auch BIK-Berater Detlef Girke konnte seine Kompetenz einbringen. Darüber berichtete BIK@work vor einem Jahr (siehe unter Aktuelles). Die Bemühungen um Barrierefreiheit gehen unvermindert weiter. Nun reiht sich das Amt ein in die Leuchtturmprojekte von BIK@work.   [mehr] zu: Leuchtturm Statistikamt Nord - Ein klares Signal: Jeder Einzelne zählt!

 

Leuchtturm Ludwig-Maximilians-Universität München
Barrierefreiheit ist ein langwieriger Prozess

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist mit 47.000 Studierenden, 700 Professorinnen und Professoren, etwa 3.600 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 18 Fakultäten die zweitgrößte Universität Deutschlands (nach der Fernuniversität Hagen). Seit fünf Jahren arbeitet sie an der Barrierefreiheit im Web. Zunächst wurde das Internet neu gestaltet. Dabei hat die BIK-Partnerin PSG (Programmier-Service GmbH) in München Unterstützung geleistet. Die PSG arbeitet auch mit der Uni-Stabsstelle Medizinisch-Administrative Informationstechnologie (MIT) zusammen. Seit zwei Jahren ist die Verwaltung dabei, auch das Intranet barrierefrei zu gestalten. Hier kam und kommt BIK@work zum Zuge, ein Ergebnis der Kooperation mit der PSG.   [mehr] zu: Leuchtturm Ludwig-Maximilians-Universität München - Barrierefreiheit ist ein langwieriger Prozess

 

Leuchtturm in München
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der PSG zur Sicherung von Arbeitsplätzen

Als im Mai vergangenen Jahres die BIK-Beratungsstelle in München bei der Pfennigparade eröffnet wurde, bestand die Zusammenarbeit mit der Programmier-Service GmbH, einem Tochterunternehmen der Stiftung Pfennigparade, bereits mehr als zwei Jahre. 2008 war die Ausbildung von drei schwer körperbehinderten Mitarbeitern zu BITV-Test-Prüfern des BIK-Projekts vereinbart worden. Die Ausbildung erfolgte durch den BIK-Berater Thomas Mayer aus Hamburg und konnte ein Jahr später erfolgreich abgeschlossen werden. „Die PSG-Mitarbeiter erhielten mit dieser Qualifikation zusätzliche Arbeitsaufgaben. BIK@work konnte somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten“, erklärte Projektleiter Karsten Warnke.   [mehr] zu: Leuchtturm in München - Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der PSG zur Sicherung von Arbeitsplätzen

 

Leuchtturm BMWI
Hauptvertrauensperson Dr. Alexander von Boehmer: „Die barrierefreie Gestaltung ist ein zentrales Kriterium“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) gehört zu den Verwaltungen, die aus Sicht von BIK@work bei der Gestaltung von barrierefreier Informationstechnik am Arbeitsplatz Vorbild für andere sein können. Ein BIK@work-„Leuchtturm“ also. BIK@work ist Partner und konnte auch die Vertretung der schwerbehinderten Menschen beraten. Mit deren Hauptvertrauensperson, Ministerialrat Dr. Alexander von Boehmer, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretung beim Bund ist, sprach Sigrid Meißner über Barrierefreiheit, Sensibilisierung, Vor- und Nachteile von elektronischem Dokumentenmanagement.   [mehr] zu: Leuchtturm BMWI - Hauptvertrauensperson Dr. Alexander von Boehmer: „Die barrierefreie Gestaltung ist ein zentrales Kriterium“

 

Leuchtturm - NDR
Stellvertretender NDR-Intendant: „Endlich sind jene Maßnahmen geregelt, die für den Ausbau barrierefreier Angebote von grundsätzlicher Bedeutung sind“

Schon vor sechs Jahren, also 2005, hatte BIK den Internetauftritt und das Intranet des Norddeutschen Rundfunks (NDR) geprüft – mit guten Ergebnissen. Den Auftrag hatte die Arbeitgeberseite gegeben. Inzwischen wurden Nachbesserungen vorgenommen, Internet und Intranet weiterentwickelt. Im November 2009 wurde im NDR eine EDV-Rahmendienstvereinbarung abgeschlossen, deren Bestandteil Barrierefreiheit am Arbeitsplatz ist. Die Gesamtschwerbehindertenvertretung hat ein Mitwirkungsverfahren bekommen, wenn es um barrierefreie Informationstechnik geht. Alles, was im EDV-Bereich neu angeschafft werden soll, wird auf Barrierefreiheit überprüft. Die Vereinbarung ist nicht zuletzt dem Engagement von Christa Schmidt-Klevenow, der Gesamtvertrauensperson der schwerbehinderten Menschen, zu verdanken. Sie hat an Workshops teilgenommen, die Personalräte mit ins Boot genommen. Auch die IT-Experten des NDR wissen inzwischen Workshops und Beratung von BIK@work zu schätzen. „Die Rahmendienstvereinbarung läuft gut“, sagt Christa Schmidt-Klevenow im April 2011, eineinhalb Jahre nach Abschluss.   [mehr] zu: Leuchtturm - NDR - Stellvertretender NDR-Intendant: „Endlich sind jene Maßnahmen geregelt, die für den Ausbau barrierefreier Angebote von grundsätzlicher Bedeutung sind“

 

Die Stadt Köln – ein Leuchtturm
Hartnäckigkeit und Ausdauer sind gefragt

Die Stadt Köln war schon gut vorbereitet auf die Integration behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als sie vor zwei Jahren mit BIK@work einen Vertrag unterzeichnete. Mit dem Ziel, die berufliche Integration von behinderten Beschäftigten zu fördern, war bereits im Jahr 2002 eine Integrationsvereinbarung nach dem SGB IX zwischen Stadtverwaltung, Gesamtpersonalrat und der Gesamtvertrauensperson der schwerbehinderten Menschen abgeschlossen worden. Sechs Jahre später begann die Stadt mit der barrierefreien Gestaltung ihres Intranets und schloss Anfang März 2009 mit BIK@work einen Kooperationsvertrag zur Beratung und Unterstützung ab.   [mehr] zu: Die Stadt Köln – ein Leuchtturm - Hartnäckigkeit und Ausdauer sind gefragt